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Camargue Pferde in Wesel
Mit einem wunderbaren Geschenk im März 2001 nahm der Virus Camargue-Pferd uns in Besitz

Ich hatte ein nicht mehr reitbares Warmblut, mit dem ich 10 Jahre durch eine harte Schule gegangen bin. Noch heute ziehe ich den Hut vor dem Leistungswillen einer schwer behinderten kleinen Fuchsstute und bin dankbar für alles, was ich außergewöhnliches damit lernen durfte.
Nicht etwa tolle Reitmomente am Stück! Nein, ich bekam diese Momente trotz harter Arbeit an mir und gerechter Gymnastik am Pferd nur ganz selten geschenkt. Ich lernte Achtung vor dem Pferd, Liebe zur Kreatur, Disziplin meiner selber und Charakterfestigkeit bezüglich meiner Vorstellungen und Ziele in der Arbeit an und mit dem Pferd.

Ich lernte, Niederlagen mit einem Lächeln einzustecken, in der Wahl meiner Reitlehrer neue Wege zu gehen, Kritik über diese neuen oder anderen alten Wege an mir abprallen zu lassen und zufrieden mit dem von mir erreichten zu sein.
Ich glaube, als Geschenk für diese große Geduld und sicher etliche Liter stiller Tränen habe ich das wunderbarste Pferd erhalten, das ich mir vorstellen kann. JOUVAS
Ein kleines zartes Schimmelchen, mit zotteliger Mähne und langen dünnen Beinen, schmalbrüstig und noch leicht rotstichelhaarig. Mein Probereiten war erfüllt von Unsicherheit, der Angst ich wäre zu groß oder zu schwer für das Pferd mit seinen knapp 3 Jahren. So habe ich damals sicher eine erbärmliche Figur dabei gemacht. Meine Tochter Eva ritt den kleinen Hengst noch einmal als Sicherheit für meine Entscheidung und aus irgendeinem Grund war ich glücklich, das Pferd kaufen zu dürfen.
Da kleine Jungens aber auch irgendwann große Männer werden, habe ich nun einen wunderschönen 148 cm großen Schimmel im Stall stehen. Von breiter Brust, stolzem Hals, kräftiger aber dennoch sehr edeler Statur. Eine wahre HOHEIT, die seinesgleichen sucht. Ein Pferd, das einem den Atem aussetzen läßt. Schönheit, Stolz, Adel, Bewegung, Kraft und Elastizität.
Gut - ein wenig Platzhirsch und Proll ist er auch :-) aber das macht ihn so sehr zu meinem besonderen Liebling. Der auf den Springplatz tanzt und in den Richterturm hinaufbrüllt zu einem fröhlichen HALLO. Der auf den fremden Hof kommt und laut verkündet, dass er der einzig wahre Held der Welt ist. Und der sich ungerne von anderen Menschen aus der Box zum putzen und Satteln holen läßt - da wird er nicht böse oder wild!! Nein. Er zieht eine krause beleidigte Nase. Eben kein Pferd für jedermann.
Aber sein Züchter hat mir mal gesagt, es wäre doch ein Pferd für Könige...
Diesen schönen Hengst habe ich - vor allem als Überraschung für seinen Züchter und als Huldigung an dessen gute Arbeit - am 09.11.2002 zur Körung vorgestellt. Hier haben wir sehr großen Eindruck hinterlassen. Jouvas gilt als einzigartiges Modell, als Ringeltaube seiner Rasse. Da man uns die Trense zum vorführen am zweiten Tag gestohlen hat, mußten wir nach vergeblicher Bitte um Rückgabe meines Lederzeugs das Pferd am "ollen Strick" und Stall-Halfter vorführen. Und da ich mich auf meinen "Jungen" schon damals verlassen konnte, zeigte er sich von seiner besten Seite. Stolz, laut, hengstig und am lose hängenden Führstrick dennoch gehorsam.
Und so ist er auch heute noch - wenn auch beim Deckakt manchmal ein wenig stürmisch.
Aus der gleichen Zucht habe ich dann im Dezember 2004 eine wunderschöne Stute erworben. Die zog dann am 10. Mai 2005 bei mir ein und nachdem wir uns zusammengerauft hatten, nahmen wir zuerst mal an der Stutenschau in Hünxe teil. Hier erhielt "Odine" eine sehr beachtliche Bewertung und die Einladung zur Staatsprämienschau nach Wickrath.
Natürlich hab ich mir dafür einen Urlaubstag gegönnt und bin mit der kleinen Dame dahin gefahren. Cool wie das Camargue-Pferd eben ist, waren wir wegen unserer frühen Ankunft noch längst nicht dran und erst mal ein wenig fürs leibliche Wohl sorgen. Da wird nicht gezuckt und geschreckt, da steht das Pferd gemütlich neben der Pommesbude, hat die Pommesschale auf dem Rücken und guckt mit mir die Vorführung der Stuten. Gut.. sie war so cool, dass ich mir auf dem Weg durch den Sand ein wenig Hilfe beim Vorführen durch einen Peitschen jonglierenden Helfer besorgen mußte.. Aber einmal in Wallung gekommen, zeigte das Stütchen die ungewöhnlich weiten Bewegungen und einen sehr federnden Gang. Ihre sehr edele Erscheinung gefiel und wir erhielten die Auszeichnung Staatsprämienstute.
 
Nach einer Weile Pause und wachsen wurde Odine dann angeritten und bekam am 31.03.2007 ihr erstes Fohlen. "Très Jolie".
Diese kleine Stute war ausgesprochen langbeinig schon bei der Geburt. Unser guter Geist vom Nachbarhof, Heinrich, war schwer beeindruckt. Heinrich hilft beim Deckeinsatz und ist der Herr am Hengst. Dafür hab ich gerne jemanden, dem ich vertrauen kann und auf den ich mich verlassen kann. Und das ist wohl bei Heinrich Ophoff der Fall.
Wir stellten die kleine Dame in Hünxe zur Eintragung vor und erhielten zum Stolz meiner Tochter nicht nur großes Lob und eine Medaille, sondern noch einmal großes Lob für die wunderbare Mutterstute. Jolie ist ein sehr großes Fohlen und wird sicher ein Grundstein für ein wunderbares mittelgroßes Reitpferd ihrer Rasse sein. Ein Pferd, dass problemlos einen Erwachsenen optisch gut abdeckt und hoffentlich auch solche Fohlen haben wird. Wir sind gespannt auf Ihren Auftritt in Hünxe 2010.
Am 08.05.2008 kam dann unser "Uranus" zur Welt. Laut Herrn Spoo ein ausgesprochen aussergewöhlich gut geschnittenes Hengstfohlen seiner Rasse. Mit beeindruckendem Körperbau, genialer Halsung und wunderbaren Bewegungen - und wieder ein großes Lob an die Mutter Odine. Sein Auftritt bei der Hengstkörung 2011 ist geplant - wenn er sich zu benehmen weiß in Menschenhand als Hengst.
Nun sind wir gespannt, was das nächste Jahr uns bringt. Denn Odine ist wieder tragend und zieht ihre jungen Wilden im Herdenverband groß, während der Herr Vater von der Nachbarkoppel mit seinen Wallachen immer wieder höchst interessiert zuschaut.
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Der Virus Camargue hat Folgen... wir kaufen einen Hof
Aus einem kleinen Hof "Lackhausen 111" wurde mit viel Liebe und viel Arbeit ein wunderschöner kleiner aber besonderer Reit- und Zuchthof
 
Am 07. November 2001 habe ich den Hof erworben. Zu dieser Zeit war das Wohnhaus vollständig vom Vorbesitzer sehr geschmackvoll renoviert. Der Rest des Hofes jedoch bestand aus Schmutz, Müll, Schimmel, Unkraut, Hausschwamm, undichten Dächern, defekten Toren. Eben alles, was man sich bei einem Haus von über 100 Jahren so vorstellen kann.
Mit viel Liebe haben wir ein Kleinod begonnen zu erschaffen.
Der Hof liegt direkt am Fluss "Issel", in Mitten von Feldern idyllisch abgelegen. Aber in 10 Minuten ist man mit dem Auto in der Stadt, in 10 Minuten mit dem Fahrrad zum nächsten Geschäft, zur Bank, zur Schule. Zum Leben also ideal, umgeben von wunderbaren Nachbarn. Wenn man nicht so eng aufeinander wohnt, scheint die Zusammengehörigkeit offenbar erheblich größer.
So wurde dann bis heute aus einem heruntergewirtschafteten Hof eine wirklich schöne Anlage geschaffen. Es wurden alle Rinderzäune entfernt, neue weiße Zaunpfähle gesetzt und mit weißen Stromkordeln gesichert - für die Hengsthaltung. Die pferdegerechten Koppeln haben Treibgänge, durch die die Pferde direkt aus den Boxen heraus in die Weiden laufen können. Die Weiden wurden mit selbst gezogenen Kopfweiden besäumt, als Wind- und Sonnenschutz.
Aus dem alten Blumengarten von Oma Berta haben wir alle überflüssigen Blumen und Sträucher ausgepflanzt um den verbleibenden Pflanzen wieder Raum zu geben und am Reitplatz (25 x 55 m )eingesetzt. So war der Blumengarten gerettet und ein neues schönes Plätzchen fürs Training entstanden. Hier stehen jetzt Rosen, Fliederbüsche, Kopfweiden und Wildblumen und während der Sommerzeit fliegen einem die Schmetterlinge nur so um die Ohren.
Im Garten selber stehen den Reitern eine Sonnenterrasse aus hellem Kies und ein Pool zur Trainingsunterstützung zur Verfügung.
Auf dem Innenhof wurden alle Scheunen- und Stalltore saniert, pferdegerecht ausgestattet, zwei Sitzecken lassen auch hier Entspannung oder Sattelpflege in gemütlicher Atmosphäre zu.
Die immer ein wenig im leichten Wind liegenden Koppeln werden für die Pferde ganzjährig offen gehalten, um die Gesundheit der Pferde vorn an zu stellen.
Die alten Stallungen wurden saniert, gestrichen, es entstanden sehr große Boxen mit Anschluss an Sand- oder Pflasterpaddocks.
Unsere Pferde stehen grundsätzlich in Gruppenboxen zu mindestens zwei Pferden. Dies sichert die Sozialkontakte der Pferde. Auch der Deckhengst läuft in der Herde mit und verhält sich tadellos.
Die Jungstuten laufen mit der Zuchtstute in einer Herde, spielen mit dem Fohlen. Beim Absetzen wird das Fohlen zu einem der jetzt schon mit laufenden Pferde in eine Box gesperrt. So ist der Streß beim Absetzen nicht allzu hoch.
Aus der Scheune haben wir einen absolut luftigen, hohen und staubfeien (keine Heu- oder Strohlager) Stall konzipiert, jedoch bewußt ohne den Zugang zur Koppel. Und ohne dauerhafte Sicht in die Koppeln. Hier kann man wunderbar kranke Pferde ohne Stress gesunden lassen, hier kann nach dem Abfohlen die Stute ohne viel Publikumsstörungen erholen. Hier kann aber auch durch öffnen der riesigen Stalltore der Blick bis zur Koppel ermöglicht werden.
Wir haben einen Waschplatz für die Pferde mit Kiesbett und langem Schlauch. Die Pferde können hier kräftig abgespritzt werden, geduscht oder warm mit Hilfe eines Eimers abgewaschen werden.
Diverse Aufsteigehilfen zur Schonung der Pferderücken gibt es auf dem Hof ebenfalls.
Die Sattelkammer liegt verschlossen im Haus, ist geräumig und fast fertig renoviert.
Für die Reiter gibt es einen großen Aufenthalts- und Besprechungsraum zum planen von Reitkursen, Turnieren, zum klönen natürlich auch. Im Winter ist hier der Kamin an. Natürlich haben wir auch ein Duschbad, einen Waschraum für Turniersachen, einen schönen Wintergarten für die schlechten Wettertage im Jahr. Wir haben in der alten Wagenremiese eine Lounge mit Theke für die notwendigen Feiern nach Turniersiegen, zu Geburtstagen oder aus welchem Grund auch immer. Hier ist das feiern ohne Störung von Nachbarn im Freien jedoch unter Dach und somit sicher vor Regen jederzeit möglich. Für Heizwärme ist durch Gasheizpilze gesorgt.
Wer in solcher Umgebung gern seine Pferde gut versorgt wissen möchte und das Leben genießen will, der meldet sich einfach bei uns. Wir besprechen dann Termin und Preise

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